Politische Ebene – Wie alles begann

Nach grundsätzlicher Vorstellung unseres Projektes im Rahmen von Treffen mit den verschiedenen Limburger Fraktionen, hat die Stadtverordnetenversammlung im Februar 2014 den Beschluss gefasst, unser Vorhaben zur Bebauung der bestehenden Lahntalbrücke, nach Erfüllung folgender Voraussezungen (Forderungskatalog der Stadtverordneten) weiterhin positiv zu begleiten:

  • dass das Vorhaben wirtschaftlich zu gestalten ist
  • in einem Zuge realisiert werden kann
  • geeignete Nutzer und Nutzungen (Hotel, Konferenz, Kongress, Wohnen, usw.) gefunden werden
  • der Bund als Strassenbaulastträger bereit ist, das Eigentum an der Brücke zu übertragen
  • das Land eine Änderung der Planfeststellung für den jetzigen Neubau der Autobahnbrücke ermöglicht
  • eine geeignete Verkehrsanbindung gefunden werden kann
  • dass der Umweltaspekt bzw. Landschaftsplanerische Aspekte dem Vorhaben nicht entgegensprechen und dass später eine konkrete Bauplanung (Fassadenplanung) vorgelegt wird
  • für diese Konzepte wird die Einrichtung eines angemessenen Sicherungsfonds (für die Baulast, Sanierungskosten) vorgesehen

Für diese Forderungen wurde damals keine Zeitplanung vorgegeben oder festgelegt. Am 29.09.2014 fand erneut eine Stadtverordnetenvesammlung statt, im Rahmen deren, die politischen Fraktionen einstimmig den Beschluss fassten, die Egenolf Prüftechnik und Grundbesitz GmbH aufzufordern, bis zum 30.10.2014 die oben genannten Forderungen möglichst vollständig und abschließend zu erfüllen. Die Stellungnahme des Initiators sollte in schriftlicher Form vorgelegt werden. Am 30.10.2014 erfolgte im Limburger Rathaus die Übergabe unserer Stallungnahme an Bürgermeister Martin Richard.

Unsere Stellungnahme zu den Forderungen der Stadtverordneten

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Am Vormittag des 17. November 2014 haben wir der Stadtverwaltung der Domstadt per Fax mitgeteilt, dass wir unser Bebauungsvorhaben zurückziehen. Somit hätte es im Rahmen der am Abend des gleichen Tages anberaumten Versammlung der Stadtverordneten, keine Entscheidungsgrundlage geben dürfen – wir hatten ja per Faxmitteilung eindeutig und verbindlich auf eine Weiterverfolgung der Bebauungspläne verzichtet. Die Stadtverordneten der Stadt Limburg / Lahn haben abendlich trotzdem über den Tagesordnungspunkt befunden und sich mit einer großen Mehrheit gegen jegliche Bebauung der alten Lahntalbrücke ausgesprochen. Die Brücke soll nun endgültig abgerissen werden, obwohl unsere eimgereichten Unterlagen, die Fragen und Forderungen der Stadtverordneten vom Februar 2014 vollumfänglich beantworteten, bzw. erfüllten.

Hiermit hat Limburg die große Chance verpasst, mit einem innovativen und weltweit einmaligen Projekt, öffentlich zu glänzen und als Touristenmagnet zu fungieren. Vom Verlust der anberaumten 800-1.000 zusätzlich zu erschaffenden Arbeitsplätzen ganz abgesehen…

 

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